Neue Westen für die „Feuerwehr Sanitäter“ in Rodenberg

Die Feuerwehr Rodenberg hat sich für die Bezeichnung „Feuerwehr Sanitäter“ entschieden, da viele Bürger*innen die Bezeichnung First Responder in einer Notsituation vielleicht nicht deuten könnten.

First Responder, sind Ersthelfer mit Zusatzausbildung (Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Krankenschwestern sowie weiteres medizinisches Personal), die in der jeweiligen Stadt wohnen und von der Leitstelle nach einem Notruf zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert werden können. Ihre Hauptaufgabe ist es, im Ernstfall den Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes zu überbrücken und in dieser Zeit die Versorgung des Patienten zu übernehmen.

Initiator und Gründer der First-Responder-Gruppe ist die Freiwillige Feuerwehr in Rodenberg. Die Gruppe besteht ausschließlich aus ehrenamtlich tätigen Bürger*innen der Stadt Rodenberg und ist in die Freiwillige Feuerwehr integriert.

Da für den ehrenamtlichen Einsatz der First-Responder weder den Patienten, noch deren Krankenkassen Kosten entstehen, ist der Aufbau und die Unterhaltung zum Teil spendenorientiert aufgebaut. Daher bedankt sich die Feuerwehr Rodenberg aktuell bei dem Inhaber der Mühlen & Deister Apotheke Herrn Dr. MOHI, der es ermöglicht hat, die First-Responder-Gruppe Rodenberg mit einer neuen Kennzeichnungsweste auszustatten.

Hintergrund ist, dass bei einer Alarmierung der/die Feuerwehr Sanitäter*in teilweise direkt von zu Hause zur Einsatzstelle fahren, um Zeit zu sparen. Am Einsatzort angekommen, kann man sich deutlich besser kenntlich machen.

Der größte Dank geht natürlich an die Mitglieder der First-Responder-Gruppe, die ihre Freizeit für unser aller Wohlergehen bereit sind zu opfern.

Weitere Informationen zur First-Responder-Gruppe finden Sie unter diesem Link.

Bericht über ein Rekordjahr – Jahreshauptversammlung 2024

Bericht über ein Rekordjahr – Jahreshauptversammlung 2024

Bei unserer JHV haben wir am gestrigen Samstagabend Resümee gezogen. Knapp 200 Besucherinnen und Besucher waren unserer Einladung gefolgt. Für dieses große Interesse an unserer Feuerwehr können wir uns an der Stelle nur bedanken. Mit 234 Einsätzen war 2023 das Rekordjahr der Rodenberger Feuerwehr.

Auf unserer Jahreshauptversammlung gab es natürlich auch einige Beförderungen.
Neben Ernennungen zur Feuerwehrfrau/mann mit Lukas, Violetta, Sebastian und Luca gab es auch Beförderungen für Tobias, Fabian und Birte zur Oberfeuerwehrfrau/mann. (Siehe oben)

Mit Annika haben wir jetzt eine neue Oberlöschmeisterin. (Siehe unten)

DU. WIR. FÜR ALLE.

Regionsfeuerwehrbereitschaft übt in Rodenberg

Regionsfeuerwehrbereitschaft übt in Rodenberg

Am Samstag war allerhand Blaulicht unterwegs im Bereich Stadt Rodenberg und Umgebung. An dem Übungsobjekt Firma Gissler und Pass wurden durch die Feuerwehren aus Algesdorf, Apelern und Rodenberg mehrere Lagen für die RFB 2 vorbereitet. Diese mussten unter der Führung des Einsatzleiters, Stv. AL RB Kristof Schwake abgearbeitet werden. Feuerwehren aus dem gesamten Calenberger Land machten sich dabei auf den Weg nach Rodenberg, um dort von der Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung bis hin zur Wasserversorgung von der Aue alles durchzuspielen. Ein gutes Zusammenspiel zweier Landkreise war hier von Nöten.
Auch die Küche durfte nicht fehlen und lieferte für 200 Einsatzkräfte Erbsensuppe.
Uns hat die Übungsvorbereitung, vor allem aber auch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Firma Gissler und Pass sowie der Regionsbereitschaft, sehr viel Spaß gemacht.

Feuerwehr-Projekttag der 3. Klassen

Feuerwehr-Projekttag der 3. Klassen

Am Freitag, den 06.10.23 wurden die Julius-Rodenberg-Schule sowie die Schule am Deister im Rahmen eines Projekttages der 3. Klassen besucht. Die beiden Feuerwehren aus Algesdorf und Rodenberg zeigten dabei nicht nur Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern gaben auch wichtigen Unterricht in der Brandschutzerziehung. Auch die wichtige Räumungsübung für den Ernstfall galt es hierbei für die Schülerinnen und Schüler zu üben. Alles in allem ein guter Tag für den Brandschutz, aber vor allem für die vielen glücklichen Kinderaugen.

Auch an der Grundschule Apelern wurde im Rahmen des Projekttages zeitgleich geübt.

DU. WIR. FÜR ALLE

24 Stunden – Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

24 Stunden – Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Wochenende fand ein 24 Stunden Dienst, auch Berufsfeuerwehr-Tag genannt, statt.
Neben der Ausbildung mit dem HydroFix und einem ausgedienten Schaumlöscher sowie der Ersten Hilfe, standen auch Kochen sowie diverse Einsatzübungen auf dem Plan. Themen waren hier ein Gefahrgut-Unfall, die technische Hilfe-Leistung bei einem Verkehrsunfall, und ein Feuer Keller mit einer vermissten Person. Im Anschluss an die Einsätze wurde das Vorgehen in diesen ausgiebig durchgesprochen.
Die 13 Jugendlichen übernachteten von Samstag auf Sonntag im Feuerwehrhaus.

Möchtest auch du ein Teil der Jugendfeuerwehr werden? Dann schau doch mal vorbei, jeden Freitag von 16.30 Uhr bis 18 Uhr findet im Feuerwehrhaus Rodenberg der Jugendfeuerwehr Dienst statt.

Neben dem geplanten Teil der 24 Stunden, durften die Jugendlichen außerdem das Ausrücken der Einsatzabteilung zu einem Gebäudebrand mittel, Menschenleben in Gefahr bestaunen. Dieses verhinderte allerdings auch eine weitere geplante Einsatzübung.

Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord

Zu der Großübung am 25. August 2023 schrieb das Presseteam der Kreisfeuerwehr:

In den Samtgemeinden Lindhorst, Nenndorf, Niedernwöhren, Rodenberg und Sachsenhagen, sowie in der Stadt Stadthagen herrschte am Freitag seit mehreren Stunden eine Unwetterfront. Die Freiwilligen Feuerwehren sind im Dauereinsatz und die Einsatzleitungen-Ort wurden eingerichtet, um die kommunalen Einsätze nach Prioritäten abzuarbeiten. Aufgrund der Prognose, weiterer anhaltender starker Regenfälle mit ca. 50 Liter pro Kubikmeter, wurde eine Kreisfeuerwehrbereitschaft zur Unterstützung angefordert. Der Landkreis Schaumburg hat einen (reduzierten) Stab für außergewöhnliche Einsätze besetzt. Dies war die Ausgangslage der diesjährigen Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung des Brandschutzabschnitts Nord.

An der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stadthagen hat sich die Einsatzleitung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord, bestehend aus dem Einsatzleitwagen 1 der FF Meerbeck-Niedernwöhren und der Einsatzleitwagen 2 des Fernmeldezuges der Kreisfeuerwehr eingerichtet. Die vier Kradmelder standen abrufbereit den Zügen zur Verfügung. Die Küchen- und Logistikeinheit bereitete das Essen zu und stellte kalte Getränke zur Verfügung, die später an drei Verpflegungspunkten ausgegeben wurden.

Die Einsatzleitungen-Ort der Kommunen wurden in den Feuerwehrhäusern Stadthagen, Wölpinghausen, Bad Nenndorf, Lindhorst, Rodenberg und Niedernwöhren besetzt.Die vier Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord oder Teile der einzelnen Züge arbeiteten zwischen 18.00 und 23.00 Uhr 16 ausgearbeitete Einsatzlagen real ab.
Darunter befanden sich diverse umgestürzte Bäume, verunfallte Waldarbeiter, diverse Bäume, die auf PKWs gefallen sind und Personen verletzten, ein manövrierunfähiges Boot auf dem Mittellandkanal, ein Blitzeinschlag in einer Sporthalle mit vermissten Personen, eine Personensuche, mehrere Personenrettungen von einem Baugerüst sowie eine verklemmte Stauwehranlage durch einen Sturmschaden.

Auf dem Mittellandkanal zwischen Pollhagen und Sachsenhagen fing ein Boot aufgrund eines technischen Defekts Feuer. Zwei Kradmelder suchten zusammen mit dem 3. Zug das Gebiet weiträumig nach dem manövrierunfähigem Boot ab. Das manövrierunfähige Boot wurde von der DLRG Ortsgruppe Stadthagen dargestellt. Die Feuerwehr Pollhagen unterstützte mit dem Rettungsboot den 3. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft bei der Rettung der beiden vermissten Personen, sowie der Sicherung und Brandbekämpfung des Bootes.

Im Haster Wald wurde ein Waldarbeiter unter einem größeren Baumstamm eingeklemmt. Die First Responder der Feuerwehr Nord haben den verletzten erstversorgt. Der 4. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft befreite den Waldarbeiter und unterstützte bei der Rettung aus dem unwegsamen Gelände.

In Wendthagen stürzte im Wald ein Baum um. Der Weg musste frei geschnitten werden, dies übernahmen die Mitglieder der Feuerwehr An der Aue aus dem 2. Zug der KFB Nord.

In Lüdersfeld übernahm der 1. Zug eine Personensuche auf dem alten Schachtgelände. Mit Hilfe von der Dreiwortadresse heiratsantrag.vorhin.kurz konnte die Person zügig gefunden werden. Mit Unterstützung durch die Geländerettung und einer Schleifkorbtrage wurde die Person gerettet.

In Wölpinghausen kam es auf der Baustelle des Feuerwehrhauses zu einem Unfall. Ein Mitarbeiter einer Dachdeckerfirma hat einen Stromschlag bekommen und ist dabei gestürzt und mit der Hand in den Erdungsspieß gefallen. Der 4. Zug der KFB Nord wurde zu diesem Einsatz entsandt.

Die letzte Einsatzstelle bearbeitete der 3. Zug der KFB Nord an der Turnhalle in Lauenhagen. Dort kam es zu einem Blitzeinschlag im Gebäude, 3 Personen wurden vermisst. Eine Menschenrettung über Steckleiter, die Suche nach 2 weiteren Vermissten im Gebäude sowie die Brandbekämpfung wurden umgehend eingeleitet.

Gegen 22.45 Uhr war der letzte Einsatz der diesjährigen Bereitschaftsübung beendet.

An der Bereitschaftsübung waren seitens der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord und den dazugehörigen Komponenten (Führungsgruppe, Fernmeldezug, Kradmelder, Küchen- und Logistikeinheit) ca. 160 Einsatzkräfte beteiligt. Hinzu kommen 52 Personen in den Einsatzleitungen-Ort und dem Stab SAE, der IRL Schaumburg/Nienburg und fünf Pressesprecher aus den Samtgemeinden Nenndorf und Niedernwöhren sowie vom Team Presse der Kreisfeuerwehr. Zusätzlich kommen noch Verletztendarsteller und mitwirkende kommunale Einsatzkräfte hinzu, sodass an der Übung insgesamt ca. 240 Personen beteiligt waren.

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