Abschlussübung „LKW anheben“

Abschlussübung „LKW anheben“

Zum Abschluss der Dienstreihe setzte unser Ortsbrandmeister ein kleines i-Tüpfelchen. Übungslage: eine Person unter Baumstamm, Auto und LKW eingeklemmt. Wir mussten sowohl den LKW mittels Rettungsstützen, als auch den PKW mit einem Multiforce Hebekissen anheben. Um den Stamm zu heben, wurde er mit dem PKW mittels mehrerer Spanngurte zu einem Paket verbunden. Alle Aktionen müssen gut aufeinander abgestimmt sein.

Alles nochmal enger und herausfordernder. Erkenntnisse: wenn kleinere Rettungsstützen zum Sichern eingesetzt werden, haben diese auch eine geringere ausfahrbahre Stützhöhe. In dem Fall kann eine vorbereitete, größere Stütze nachgesetzt werden.

Alles zu unrealistisch? Gibt’s nicht bei der Feuerwehr…

Übungsdienst: Eisrettung

Übungsdienst: Eisrettung

An den beiden vergangenen Freitagen (30.01.26 & 06.02.26) konnten wir die Eisrettung mit unseren Einsatzmitteln trainieren.

Die Feuerwehr Rodenberg appelliert hier an alle Bürger:
Meiden Sie Eisflächen auf Gewässern!
Betreten Sie Eisflächen niemals, wenn sie nicht ausdrücklich und explizit als tragfähig freigegeben sind!

Einer unserer Kameraden, der ebenfalls in der DLRG aktiv ist, vermittelte im Übungsdienst die folgenden Inhalte:

  1. Theoretischer Teil zu den Standard Einsatzregeln bei der Eisrettung
  2. Welche einsatztaktischen Möglichkeiten haben wir mit unserem Material?⁠
  3. ⁠Schnelles Anlegen der Trockenanzüge, worauf ist zu Achten?
  4. ⁠Burgwall Rodenberg: Praxisteil, wie funktioniert das auf dem Eis?

Jahreshauptversammlung: Ein Rückblick auf das Jahr 2025

Jahreshauptversammlung: Ein Rückblick auf das Jahr 2025

Bei unserer Jahreshauptversammlung am gestrigen Samstag konnten wir auf ein Jahr mit viel geleisteter Arbeit zurückblicken.
Mit insgesamt 126 Einsätzen standen die Ehrenamtlichen vor zahlreichen Herausforderungen. Ein Highlight war sicherlich die Feier zum 50-jährigen Jubiläum unserer JF.

Ein herzliches „DANKE“ geht an unsere Fördermitglieder – Ihre Unterstützung macht einfach mehr möglich!

Beförderungen und Ernennungen auf der Jahreshauptversammlung:

Feuerwehr Rodenberg erhält den Hochwasser-Vorsorge-Preis 2025 der Akademie Hochwasserschutz

Feuerwehr Rodenberg erhält den Hochwasser-Vorsorge-Preis 2025 der Akademie Hochwasserschutz

Wir als Feuerwehr Rodenberg fühlen uns geehrt, als Erste überhaupt den neu ins Leben gerufenen Hochwasser-Vorsorge-Preis entgegenzunehmen. Diese Auszeichnung bedeutet uns viel – nicht nur als Anerkennung unserer Arbeit, sondern auch als Ermutigung, diesen Weg eines umfassenden Vorsorgekonzeptes konsequent weiterzugehen.
Diese Prämierung durch die Akademie Hochwasserschutz und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. ist sicherlich etwas Besonderes für die Feuerwehr, aber auch für die Stadt Rodenberg.

Immer im Vordergrund: klare Einsatzabläufe, die systematische Erfassung aller kritischen Punkte und ein vorausschauender Ansatz im technischen und operativen Hochwasserschutz im fortgeführten Plan. Nach dem Grundsatz „Menschen zu retten und Schäden zu minimieren“ stellt der Hochwasservorsorgeplan ein herausragendes Beispiel für wirksame kommunale Vorsorge dar.

Wir nehmen den Preis stellvertretend für all jene entgegen, die tagtäglich im Hochwasserschutz mitwirken, und verstehen ihn als Ansporn, weiterhin Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen und gemeinsam mit der Stadt und gerade auch der Samtgemeinde für mehr Sicherheit zu sorgen.

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50 Jahre Rüstwagen

50 Jahre Rüstwagen

Heute vor 50 Jahren wurde erstmals ein Rüstwagen bei der Feuerwehr Rodenberg in den Dienst gestellt.

Aufgrund der extrem ansteigenden Anzahl von Verkehrsunfällen und Unfalltoten zu Beginn der 1970er-Jahre beschaffte der Landkreis Schaumburg im Jahr 1975 einen kreiseigenen Rüstwagen (RW 2–Öl).

Der Mercedes-Benz 1113 „Kurzhauber“ mit Ziegler-Aufbau wurde bei der Feuerwehr Rodenberg stationiert und am 20.11.1975 offiziell übergeben sowie in den Dienst gestellt.

Bereits im ersten Jahr wurde die speziell ausgebildete Besatzung mit dem Rüstwagen allein 24-mal alarmiert, um eingeklemmte Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu befreien. Der Einsatzradius erstreckte sich damals auf der A2 von Wunstorf in Richtung Osten bis zur nordrhein-westfälischen Landesgrenze im Bereich Porta Westfalica in Richtung Westen.

Während der 25-jährigen Einsatzzeit des ersten Rüstwagens gab es zwei besonders herausfordernde Zeiträume. Nach dem Mauerfall im November 1989 und der daraus resultierenden Wiedervereinigung nahm der Verkehr aus dem Ostblock sehr stark zu.

Des Weiteren waren die Jahre 1996–1999 sehr unfallträchtig. In dieser Zeit wurde die A2 für die Expo 2000 in Hannover dreispurig ausgebaut. In diesen Jahren waren 40–50 schwere Verkehrsunfälle auf der A2 und den umliegenden Bundes- und Landesstraßen rund um Rodenberg keine Seltenheit.

Im September 2000 wurde der mittlerweile vom Landkreis Schaumburg an die Samtgemeinde Rodenberg übergebene Rüstwagen durch ein neues Fahrzeug ersetzt.

Der moderne Rüstwagen von MAN mit Magirus-Aufbau bot vor allem deutlich mehr Platz und eine bessere Motorleistung. Die Rettungstechnik auf dem Fahrzeug wurde in den letzten Jahren ständig verbessert und angepasst.

Da auch dieser Rüstwagen inzwischen seit 25 Jahren im Dienst ist, läuft aktuell die Ersatzbeschaffung. Die Auslieferung des dann bereits dritten Rüstwagens in Rodenberg wird in etwa zweieinhalb bis drei Jahren erwartet.

Jubiläumsfeier – 50 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg

Jubiläumsfeier – 50 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg

Nachdem wir Euch am 18.10.2025 schon über das 50-jährige Bestehen unserer Jugendfeuerwehr berichten konnten, war es am vergangenen Samstag endlich so weit!
Nach rund einem halben Jahr intensiver Vorbereitung fand am 15.11.2025 die Jubiläumsfeier im Feuerwehrhaus Rodenberg statt. Am späten Nachmittag begrüßte unser Jugendwart Nils Birkhof die rund 200 geladenen Gäste. Mit dabei waren nicht nur die aktiven Einsatzkräfte der FF Rodenberg, Gäste aus der Politik, der Samtgemeindejugendfeuerwehr, der Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr, befreundete Jugendfeuerwehren und natürlich auch die Jugendlichen selbst samt Familie, sondern auch viele der ehemaligen Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer, sowie die Unterstützer der Jugendfeuerwehr Rodenberg. Besonders gefreut haben wir uns über die 6 Gründungsmitglieder, die schon am 18.10.1975 dabei waren.

Nach der Begrüßung folgte direkt eine gestellte „Alarmierung“ der Jugendfeuerwehr Rodenberg. Hierauf führten zuerst die Mädchen der JF eine einstudierte Tanzszene zu einem Song auf, während die Jungen sich in ihre Jugendfeuerwehr Kombi schmissen. Danach folgten die Jungen mit einer Tanzszene zu einem anderen Song.

Als Nächstes übernahm der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Timo Bartels, mit einem kurzen Rückblick auf die letzten 50 Jahre. Ehe dann die ehemaligen Jugendwarte über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit und in der Jugendfeuerwehr berichteten. Zuerst begann der Ehrenortsbrandmeister, Roland Kramer. Dann übernahm Frank „Seppel“ Döpke, im Anschluss folgten noch Marcus Schmid und Felix Raubaum mit jeweils kurzen Revuen auf ihre Zeiten.

Nach einer kurzen Pause tauchte ein selbstgebasteltes Feuerwehrauto auf der Bühne auf, das allerdings noch unbesetzt blieb. In dieser Choreografie, tauchten nach und nach, begleitet von einer Erzählerin, einige Jugendfeuerwehr Mitglieder, als klischeehafte Trupps auf der Bühne auf. Nachdem das Feuerwehrauto mehr oder minder voll besetzt war, wurde eine Einsatzfahrt zu einem brennenden Haus dargestellt. Das brennende Haus sollten die Anwesenden in einer späteren Szene noch zu sehen bekommen.

Nun sollten aber erst einmal die Grußworte der Gäste an der Reihe sein. Neben der Samtgemeindejugendfeuerwehrwartin Anja Falius, der Kreisjugendfeuerwehrwartin Silke Weibels, und dem scheidenden Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote, der die Jugendfeuerwehr Rodenberg mit einem großen Lob versah, sprach auch der Rodenberger Bürgermeister und Gründungsmitglied Ralf Sassmann. Der bei der Gründung der Jugendfeuerwehr Rodenberg, vom damaligen Bürgermeister, als kleinster einen Scheck annehmen durfte. Diese Tradition wollte er fortführen und übergab an das kleinste Jugendfeuerwehrkind, im Namen der Stadt Rodenberg, einen Scheck für die Jugendfeuerwehr. Zu guter Letzt sprach der langjährige Zugführer der Feuerwehr Rodenberg, Jürgen Wulf mit einem Gedicht an die Jugendfeuerwehr.

Im Anschluss folgte dann besagte Szene mit einem brennenden Haus auf der Bühne. In Gruppenstärke zogen 9 Jugendliche, mit der Drehleiter der Kinderfeuerwehr im Schlepptau, zu dem Song „Der Zug hat keine Bremse“ durch die Gäste, bis sie vor der Bühne zum Stehen kamen. Der „verplante“ Gruppenführer ließ diese vor dem Fahrzeug antreten, bevor die Trupps Befehle aus dem Handbuch des Gruppenführers erhielten und sich die Szene auf die Bühne verlagerte. Der Einsatz wurde durch die Gruppe in chaotisch lustiger Manier abgearbeitet, ehe der Gruppenführer dann eine Lagemeldung an die Anwesenden abgeben konnte.

Eine kurze Pause später, folgte noch die Rede des Ortsbrandmeisters Thomas Böhm, der ebenfalls ein Geschenk für die Jugendfeuerwehr im petto hatte. Dieses Mal allerdings nur für das Betreuerteam, dessen Leistungen er damit besonders hervorhob.
Der „formelle“ Teil des Jubiläums neigte sich langsam dem Ende zu, bevor Jugendfeuerwehrwart Nils Birkhof das Wort ergriff und auf seine Zeit, die Vorbereitung auf das Jubiläum und sein Betreuerteam zu sprechen kam. Darüber hinaus bedankte er sich nicht nur namentlich bei allen Betreuern, sondern auch namentlich bei all denen, die, die Veranstaltung mit ihrer Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Als krönender Abschluss tanzten alle Jugendlichen und einige Betreuer zu dem Song „Clap Snap“ eine knapp zwei minütliche Tanzchoreografie, die von Applaus begleitet wurde.

Nach dem „formellen“ Teil folgte ein Buffet. Außerdem gab es diverse Bildersammlungen zum Bestaunen, ein Video aus den Anfängen der Jugendfeuerwehr Rodenberg und ein feierlicher Teil in der 6. Halle.

Vielen Dank an die (hier Aufzählung der Firmen und Privatpersonen) für das möglich Machen einer solchen Veranstaltung!

50 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg!

50 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg!

Heute, exakt um 14:00 Uhr, wurde unsere Jugendfeuerwehr 50 Jahre alt – auf die Minute genau!

Am 18.10.1975 wurde sie im Rahmen eines Feuerwehr-Wochenendes rund um das alte Feuerwehrhaus in der Amtsstraße gegründet. Damals gab es einen Tag der offenen Tür, spannende Vorführungen technischer Geräte, den Samtgemeindewettbewerb und natürlich jede Menge Musik – ein perfekter Rahmen für eine solch besondere Gründung!

Bilder aus dem Archiv:
Zu sehen ist das erste Gruppenbild vom Tag der Gründung und das originale Werbeplakat des Feuerwehr-Wochenendes.

Heute, 50 Jahre später, zählt unsere Jugendfeuerwehr 38 Mitglieder, die mit Begeisterung dabei sind.

Auf die nächsten 50 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg!

„Advanced-Seminar Tiefbauunfall“

Praxis-Seminar zeigt lebenswichtige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr

Der Tiefbau zählt zu den gefährlichsten Bereichen der Bauwirtschaft. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen durch unzureichende Abstützung von Gräben oder mangelnden Sicherheitsvorkehrungen.

Um die Retter hierfür vorzubereiten, fand am vergangenen Wochenende ein intensives Praxis-Seminar zum Thema „Sicherheit bei Tiefbauunfällen“ statt. Geleitet wurde das sogenannte „Advanced-Seminar“ von Heavy Rescue Germany, einer Organisation, die sich auf die realitätsnahe Aus- und Weiterbildung von Einsatzkräften spezialisiert hat.

Zentraler Bestandteil des Seminars war ein realitätsnahes Übungsszenario: ein Grabenunfall mit eingeklemmter Person – eine Gefahrensituation, die im Baualltag leider keine Seltenheit ist.

Unter Anleitung eines erfahrenden Ausbildungsleiters von Heavy Rescue Germany wurden die Teilnehmer geschult, wie im Ernstfall schnell, sicher und effektiv gehandelt werden muss. Neben der technischen Rettung stand vor allem die richtige Abstützung und Absicherung von Arbeitsgräben im Fokus.

Ein sogenannter „Safety Officer“ sensibilisierte während der Übungen aus der 2. Reihe für Risiken an der Einsatzstelle und rettet im Ernstfall Leben.

Mit den richtigen Vorkehrungen sind Unfälle und schwere Verletzungen vermeidbar. Deshalb war es unser Ziel, die beteiligten Einsatzkräfte – in praxisnahen Situationen zu schulen und für die realen Gefahren zu sensibilisieren.

Das Advanced-Seminar richtete sich gezielt an Einsatzkräfte mit bereits gesammelter Einsatzerfahrung. Durch anspruchsvolle Übungen unter Zeitdruck konnten die Teilnehmer nicht nur ihre praktischen Fähigkeiten vertiefen, sondern auch neue Methoden zur Eigensicherung und Teamkoordination erlernen.

Besonders hervorgehoben wurde dabei der Austausch von Erfahrungswerten unter den Teilnehmenden – denn jede Rettungssituation ist einzigartig.

Alle Anwesenden zeigten sich mit dem Verlauf des Seminars sehr zufrieden. Es lies sich zeigen, wie wichtig solche Fortbildungen sind. Die Teilnehmer haben extrem wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie in ihrem Feuerwehr Alltag anwenden können.

Ein zentrales Ergebnis des Seminars:

Der Schutz der Einsatzkräfte beginnt nicht erst beim Einsatz – sondern bereits in der Planung, Vorbereitung und Schulung. Die richtige Abstützung rettet Leben – und kann den Unterschied zwischen einem glimpflich verlaufenden Zwischenfall und einer tödlichen Tragödie ausmachen.

Über Heavy Rescue Germany:

Heavy Rescue Germany ist ein führender Anbieter für die Aus- und Weiterbildung von Rettungskräften und technischen Einsatzteams. Mit praxisnahen Szenarien und internationalem Know-how vermittelt das Team Wissen auf höchstem Niveau – insbesondere in den Bereichen Technische Hilfeleistung, Tiefbauunfälle und Spezialrettung.

Weitere Informationen zu der Fachgruppe Tiefbauunfälle der Feuerwehr Rodenberg:

https://feuerwehr-rodenberg.de/ansprechpartner/fachgruppen/tiefbauunfaelle

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