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Fortbildung LKW-Rettung beim Rescue Training Center Nord



Am Samstag, dem 30.05.26 machten sich 15 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Rodenberg und Feuerwehr Pohle bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg zum Rescue Training Center Nord in Bargteheide, nördlich von Hamburg.
Vor Ort erwartete uns eine seltene und äußerst besondere Ausbildungsmöglichkeit: die technische Rettung nach Verkehrsunfällen mit LKW. Da selbst schrottreife Lastkraftwagen auf dem Gebrauchtmarkt hoch gehandelt werden und nur schwer für Übungszwecke verfügbar sind, bietet sich die Gelegenheit, den Umgang mit Schere und Spreizer an realen LKW-Strukturen zu trainieren, nur selten.


Nach einem kurzen Theorieunterricht ging es auf das Außengelände zu den Übungsobjekten. Unter Anleitung von vier erfahrenen Ausbildern konnten die Teilnehmer verschiedene Rettungstechniken praktisch anwenden und die Besonderheiten von LKW-Konstruktionen kennenlernen. Hierfür standen neben den Übungskabinen auch mehrere aktuelle Fahrzeuge, teils sogar mit Elektroantrieb, als Anschauungsobjekte zur Verfügung.
Vom Sichern der Kabine auf dem Fahrgestell, über das Schaffen von Zugangs- und Rettungsöffnungen, sowie das Entklemmen der Person, bis hin zur abschließenden Rettung aus der Fahrerkabine mittels Spineboard wurden alle Schritte der Rettung praktisch erläutert und durchgeführt.



Gerade für unsere jüngeren Kameradinnen und Kameraden war dies eine hervorragende Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und ihr Wissen im Bereich der technischen Hilfeleistung zu erweitern.
Ein großer Dank gilt den Ausbildern des Rescue Training Center Nord für die professionelle Durchführung sowie allen Teilnehmern für ihr Engagement und die Bereitschaft, einen so langen Tag in die Aus- und Fortbildung zu investieren.


Anspruchsvolle Atemschutzübung
Vorweg: aufgrund hoher Arbeitsbelastung der FTZ, wurde auf Bitte des Kreisbrandmeisters der Atemschutzeinsatz auf Übungsmasken ohne Lungenautomat begrenzt.
Sind wir ehrlich: regelmäßig anspruchsvolle und realistische Atemschutzübungen zu organisieren ist eine Herausforderung. Wir danken unserer Nachbargemeinde und -feuerwehr, dass wir diese Woche in einem Abbruchhaus all-in gehen konnten.
Türen wurden mechanisch verschlossen und Hindernisse eingebaut. Die Sicht wurde mit Maskenabdeckungen auf das minimale eingeschränkt. Und als i-Punkt musste Notfallausstattung eingesetzt werden, um sich aus einem Hindernis aus Seilen zu befreien.
Am Ende wollen wir üben, schnellstmöglich das 1. Rohr vorzunehmen und handwerklich gekonnt, zügig vorzugehen. Die Herausforderung muss da sein, sonst klappt es auch im Einsatz nicht.
Was macht ihr, um auf Stand beim Atemschutzeinsatz zu bleiben?
Welche Einspielungen fallen euch ein, um die Herausforderung zu simulieren?
Wie kann ich Mitglied werden?
Wir haben reichlich Anfragen erhalten, Unterstützung welcher Art auch immer.
- Aktives Mitglied werden und uns tatkräftig unterstützen, einfach eine E-Mail an
mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de - Förderer zu werden, ganz einfach Förderantrag auf der Homepage downloaden.
- Eine einfache Geldspende an die Feuerwehrkameradschaft, allerdings ohne Spendenquittung.
Aktuell suchen wir Sponsoren, Spender für neue Sportkleidung für unsere Jugendfeuerwehr.
Du-Sie haben Interesse:
mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de mit Verwendungszweck Jugend.
Für Nachfragen stehen wir ebenfalls unter mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de zur Verfügung.

DU. WIR. FÜR ALLE. Bitte anklicken!
Aktuelles aus dem Übungsdienst:
Feuerwehr und Verwaltung üben gemeinsam Stab und TEL


Am vergangenen Freitag, 08. Mai 2026, haben Kolleginnen der Verwaltung Samtgemeinde Rodenberg und die Feuerwehr Rodenberg die Zusammenarbeit Stab, der Technischen Einsatzleitung und der ELO Rodenberg geübt. Stab & TEL kommen gemeinsam mit der ELO (Einsatzleitung ort) zum Einsatz, um große Einsätze, wie z.B. Hochwasserereignisse zu leiten und koordinieren. Angenommen wurde eine bevorstehende Starkregenlagen, mit der Gefahr von Gebäudeschäden im Bereich der Rodenberger Aue. Verwaltung und Feuerwehr trafen sich bereits zum dritten Mal zum Thema Zusammenarbeit Stab und Feuerwehr. Nach theoretischer Ausbildung wurde nun praktisch geübt.


Zu dieser Lage wurde auch eine „ernste Lage“ eingespielt, dass zwei Personen im Bereich der Aue vermisst wurden. Es wurde das Boot und die Wasserrettungsanzüge eingesetzt, die speziell für den Hochwassereinsatz angeschafft wurden, um die „Personen“ zu retten. Die Zusammenarbeit Verwaltung und Feuerwehr bei außergewöhnlichen Lagen ist in Kommunen sehr wichtig, um Wissen, Daten und Personal sinnvoll zu sammeln. Vielen Dank an die Kolleginnen der Verwaltung; es hat super geklappt!





