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Einsatzbericht 09.01.26 – Unwetter Schneelage


Nachdem die B442-Ortsumgehung am Freitagabend aufgrund starker Schneeverwehungen gesperrt worden war, wurde unser Feuerwehrhaus besetzt. Mehrere Fahrzeuge waren dort in bis zu 70 bis 120 cm hohen Schneeverwehungen stecken geblieben.
Die Polizei hatte die Sperrung der B442 veranlasst, weitere Räumfahrzeuge wurden angefordert. Aufgrund eines Staus auf der A2 kam es auf der Umleitungsstrecke der B442 zu erheblichen Behinderungen mit mehreren Lastkraftwagen und Pkw – insgesamt rund 30 Fahrzeuge.
Um die Lage zu bewältigen, wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Diese erkundeten die Situation hinsichtlich möglicher Evakuierungen sowie der Versorgung der betroffenen Personen. Die Wettersituation blieb weiterhin angespannt.
Zusätzliche Räumfahrzeuge, darunter auch ein Teleskoplader der Domäne Rodenberg, konnten aktiviert werden. In einer rund vierstündigen Aktion gelang es, alle betroffenen Fahrzeuge und Personen zu befreien.
Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften sowie der hervorragenden Zusammenarbeit mit Polizei, Domäne (Familie Dreyer), Straßenmeisterei, Bauhof, DRK-Geländerettung und dem DRK-Rettungsdienst Schaumburg. An 6 Einsatzstellen im Stadtgebiet mussten wir tätig werden.



Winterlicher Sonderdienst für Maschinisten


Ein spontaner Sonntagsdienst für unsere Maschinisten, die sich freiwillig weiterbilden.
Fahrausbildung bei winterlichen Fahrverhältnissen, unter anderem der Einsatz von Schleuderketten am HLF und LF. Ein ganz besonderer und wertvoller Dienst.
Bürgerinformation – Stromausfall
Zu dem Thema „Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe“ finden Sie weitere Informationen auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter folgenden Links:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Stromausfall/stromausfall_node.html
Download der Broschüre „Stromausfall“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Jahreshauptversammlung:
Ein Rückblick auf das Jahr 2025


Bei unserer Jahreshauptversammlung am gestrigen Samstag konnten wir auf ein Jahr mit viel geleisteter Arbeit zurückblicken.
Mit insgesamt 126 Einsätzen standen die Ehrenamtlichen vor zahlreichen Herausforderungen. Ein Highlight war sicherlich die Feier zum 50-jährigen Jubiläum unserer JF.
Ein herzliches „DANKE“ geht an unsere Fördermitglieder – Ihre Unterstützung macht einfach mehr möglich!






Feuerwehr Rodenberg erhält den Hochwasser-Vorsorge-Preis 2025 der Akademie Hochwasserschutz

Wir als Feuerwehr Rodenberg fühlen uns geehrt, als Erste überhaupt den neu ins Leben gerufenen Hochwasser-Vorsorge-Preis entgegenzunehmen. Diese Auszeichnung bedeutet uns viel – nicht nur als Anerkennung unserer Arbeit, sondern auch als Ermutigung, diesen Weg eines umfassenden Vorsorgekonzeptes konsequent weiterzugehen.
Diese Prämierung durch die Akademie Hochwasserschutz und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. ist sicherlich etwas Besonderes für die Feuerwehr, aber auch für die Stadt Rodenberg.
Immer im Vordergrund: klare Einsatzabläufe, die systematische Erfassung aller kritischen Punkte und ein vorausschauender Ansatz im technischen und operativen Hochwasserschutz im fortgeführten Plan. Nach dem Grundsatz „Menschen zu retten und Schäden zu minimieren“ stellt der Hochwasservorsorgeplan ein herausragendes Beispiel für wirksame kommunale Vorsorge dar.
Wir nehmen den Preis stellvertretend für all jene entgegen, die tagtäglich im Hochwasserschutz mitwirken, und verstehen ihn als Ansporn, weiterhin Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen und gemeinsam mit der Stadt und gerade auch der Samtgemeinde für mehr Sicherheit zu sorgen.


50 Jahre Rüstwagen
Heute vor 50 Jahren wurde erstmals ein Rüstwagen bei der Feuerwehr Rodenberg in den Dienst gestellt.

Aufgrund der extrem ansteigenden Anzahl von Verkehrsunfällen und Unfalltoten zu Beginn der 1970er-Jahre beschaffte der Landkreis Schaumburg im Jahr 1975 einen kreiseigenen Rüstwagen (RW 2–Öl).
Der Mercedes-Benz 1113 „Kurzhauber“ mit Ziegler-Aufbau wurde bei der Feuerwehr Rodenberg stationiert und am 20.11.1975 offiziell übergeben sowie in den Dienst gestellt.

Bereits im ersten Jahr wurde die speziell ausgebildete Besatzung mit dem Rüstwagen allein 24-mal alarmiert, um eingeklemmte Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu befreien. Der Einsatzradius erstreckte sich damals auf der A2 von Wunstorf in Richtung Osten bis zur nordrhein-westfälischen Landesgrenze im Bereich Porta Westfalica in Richtung Westen.
Während der 25-jährigen Einsatzzeit des ersten Rüstwagens gab es zwei besonders herausfordernde Zeiträume. Nach dem Mauerfall im November 1989 und der daraus resultierenden Wiedervereinigung nahm der Verkehr aus dem Ostblock sehr stark zu.
Des Weiteren waren die Jahre 1996–1999 sehr unfallträchtig. In dieser Zeit wurde die A2 für die Expo 2000 in Hannover dreispurig ausgebaut. In diesen Jahren waren 40–50 schwere Verkehrsunfälle auf der A2 und den umliegenden Bundes- und Landesstraßen rund um Rodenberg keine Seltenheit.
Im September 2000 wurde der mittlerweile vom Landkreis Schaumburg an die Samtgemeinde Rodenberg übergebene Rüstwagen durch ein neues Fahrzeug ersetzt.

Der moderne Rüstwagen von MAN mit Magirus-Aufbau bot vor allem deutlich mehr Platz und eine bessere Motorleistung. Die Rettungstechnik auf dem Fahrzeug wurde in den letzten Jahren ständig verbessert und angepasst.
Da auch dieser Rüstwagen inzwischen seit 25 Jahren im Dienst ist, läuft aktuell bereits die Ersatzbeschaffung. Die Auslieferung des dann bereits dritten Rüstwagens in Rodenberg wird in etwa zweieinhalb bis drei Jahren erwartet.
Wie kann ich Mitglied werden?
Wir haben reichlich Anfragen erhalten, Unterstützung welcher Art auch immer.
- Aktives Mitglied werden und uns tatkräftig unterstützen, einfach eine E-Mail an
mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de - Förderer zu werden, ganz einfach Förderantrag auf der Homepage downloaden.
- Eine einfache Geldspende an die Feuerwehrkameradschaft, allerdings ohne Spendenquittung.
Aktuell suchen wir Sponsoren, Spender für neue Sportkleidung für unsere Jugendfeuerwehr.
Du-Sie haben Interesse:
mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de mit Verwendungszweck Jugend.
Für Nachfragen stehen wir ebenfalls unter mitmachen@feuerwehr-rodenberg.de zur Verfügung.

DU. WIR. FÜR ALLE. Bitte anklicken!
Aktuelles aus dem Übungsdienst:
Üben an realen Objekten – und wir haben Bock weiterzugehen

Durch die großartige Unterstützung des Küchenhauses Schlüter, haben wir die einmalige Gelegenheit die schwere technische Hilfe mit einem LKW zu beüben.
Eine klassische Lage ist hier der Unterfahrunfall. Der LKW muss z.B. gesichert und angehoben werden, bevor der PKW per Winde herausgezogen werden kann. Dann beginnt die klassische Rettung.


Und das alles ist in der realen Übungslage ein anderes Level. Die sonst freien Anschlagpunkte können blockiert sein, Räume sind begrenzt und hohe Lasten müssen in alle Richtungen abgesichert werden. Sonst droht die Last zur Seite abzustürzen. Und das alles unter Zeitdruck.

Wo ist der Schwerpunkt? Mit einer Verlängerung mit Gewinde kann die Stützen bis ans Objekt gesetzt werden um keinen Hubweg zu verschenken.
Wir haben Lust uns zu verbessern, Vorgänge zu optimieren und die Grenzen zu testen. Immer und immer wieder.