Im Rahmen unseres Dienstes wurden rund 40 Einsatzkräfte in zwei neu beschaffte mobile Hochwasserschutzsysteme eingewiesen. Jens von der Lieferfirma gestaltete den 2,5-stündigen Grundkurs fachlich fundiert und praxisnah, sodass alle Teilnehmenden aktiv eingebunden und geschult werden konnten.
Ab sofort stehen in der Stadt Rodenberg insgesamt 70 Meter mobiler Hochwasserschutz zur Verfügung – bestehend aus 45 Metern Schlauchdamm sowie 25 Metern BEAVER Flood Fence, mobile Hochwasserbarriere.
Im Rahmen des Dienstes wurden insgesamt drei realitätsnahe Einsatzszenarien abgearbeitet. Ziel war die Vertiefung und Anwendung feuerwehrtechnischer Kenntnisse in den Bereichen Brandbekämpfung, Menschenrettung und Technische Hilfeleistung.
Lage 1: Brandbekämpfung mit Menschenrettung
In einem angenommenen Wohngebäudebrand wurde eine Personen vermisst. Die Übung beinhaltete:
Innenangriff unter schwerem Atemschutz,
Menschenrettung aus dem Gebäude,
Durchführung eines Löschangriffs über den Innenangriff.
Vornahme tragbarer Leitern zur Personenrettung und zur Erkundung höherer Geschosse.
Lage 2: Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen
Es wurde ein Brandereignis auf einem landwirtschaftlichen Anwesen simuliert. Schwerpunkte lagen auf:
Koordination von Löschmaßnahmen.
Erkundung auf mögliche Gefahren durch eingelagerte Betriebsmittel oder Tiere.
Lage 3: Schwere Technische Hilfeleistung – Person unter Fahrzeug
Im abschüssigen Gelände eines landwirtschaftlichen Anwesens war eine Person unter einem Fahrzeug eingeklemmt. Übungsschwerpunkte:
Absicherung des Einsatzortes und Stabilisierung des Fahrzeugs auf unebenem Gelände,
Zu Beginn des Rescue Days erhielten die Auszubildenden im Theorieteil eine Einführung in den Grundsätzen der Feuerwehr bei der Technischen Hilfeleistung. Dabei wurden Sie über die Führungsstruktur der Feuerwehr informiert und mit der Raumordnung an Einsatzstellen vertraut gemacht. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmer der Feuerwehr ein Update in den Algorithmen des Rettungsdienstes.
Im anschließenden Praxisteil wurden mehrere realitätsnahe Übungsszenarien nacheinander abgearbeitet.
Die für den erfolgreichen Ablauf eines Rettungseinsatzes besonders wichtige
Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften und den Patienten stand besonders im Fokus.
Des Weiteren stand der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät und anderen Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung im Mittelpunkt. Die angehenden Notfallsanitäter erfuhren zusätzlich, welche Möglichkeiten ihnen auch ohne Feuerwehr zur Verfügung stehen, um einen Zugang zum Patienten in einen verunfallten PKW zu erhalten.
Dank der strukturierten Vorbereitung der Praxisanleiter des DRK Rettungsdienstes und die Präsenz von Schauspielpatienten konnten sich die Übungsteilnehmer langsam an die physischen und psychischen Belastungen bei schweren Unfällen gewöhnen.
In den Übungen konnten die Einsatzkräfte wertvolle Erfahrungen sammeln und auf den anspruchsvollen Alltag im Beruf und im Ehrenamt vorbereitet werden.
Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Feuerwehr & Rettungsdienst fördert das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Fachbereiche untereinander und ermöglicht eine zielgerichtete Ausführung, welche allen Beteiligten und besonders den Verletzten und Betroffenen zu Gute kommt.
Abschließend möchten wir uns nochmal herzlich bei Familie Dreyer und dem ortsansässigen Abschleppdienst Görnhardt bedanken, die uns regelmäßig mit Spezialgeräten unterstützen.
Beim heutigen Sonntag informierten die DRK-Geländerettung und die Feuerwehr Rodenberg über Rettungseinsätze in unwegsamem Gelände. Gezeigt wurden unter anderem der Einsatzleitwagen und ein geländegängiges ATV (Quad), das zusammen hier bei einer kurzen Übung mit den Rettungsbikes zum Einsatz kam.
Viele Besucherinnen und Besucher interessierten sich für moderne Möglichkeiten der Standortübermittlung. Besonders gefragt war die Anwendung von what3words, um im Notfall präzise Positionsdaten zu übermitteln.
Die Veranstaltung bot Einblicke in Technik, Abläufe und die Zusammenarbeit von DRK-Rettungsdienst und Feuerwehr bei Geländeeinsätzen. Zu einer leckeren Brezel wurden auch warme und kalte Getränke angeboten.
Einen nicht alltäglichen Sonderdienst absolvierte am 12.04.2025 ein Teil des Teams der Geländerettung (bestehend aus DRK Rettungsdienst Schaumburg und der Feuerwehr Rodenberg). Mit den beiden MTB’s, dem ATV und dem Gerätewagen Rettungsdienst wurde bei hervorragendem Wetter ein ganztägiges Training im Mammutpark in Stadtoldendorf absolviert. Von großem Vorteil war hierbei, dass fast niemand das Übungsgelände kannte und man sich langsam an die Grenzen des „Machbaren“ herantasten musste. Mit zunehmender Dauer nahm das Vertrauen in das eigene Können zu und das „Potenzial“ der jeweiligen Fahrzeuge wurde voll ausgeschöpft. Ein lehrreicher Tag für alle Teilnehmer. Mehr Informationen zur Geländerettung unter diesem Link: https://feuerwehr-rodenberg.de/ansprechpartner/fachgruppen/gelaenderettung-2/
Am Freitagnachmittag begrüßten wir die Landfrauen des Ortsvereins Rodenberg und Umgebung. Ortsbrandmeister Thomas informierte die Besucherinnen ausführlich über Brandschutz sowie die Bedeutung von Rauchmeldern und gab interessante Informationen zu Akkubränden. In einer rund zweistündigen Veranstaltung erhielten die etwa 30 Frauen zudem eine praxisnahe Einweisung von Thomas, Timo, Katja und Frauke im sicheren Umgang mit Feuerlöschern.
Digitale Innovationen sorgen im Feuerwehrwesen für Veränderungen – immer mehr akkubetriebene Geräte halten Einzug bei der Feuerwehr. Diese Bereicherung birgt jedoch auch Gefahren.
In jedem Einsatzfahrzeug sind verschiedene Ladegeräte für die unterschiedlichen Geräte und die Starterbatterie selbst verbaut. Um jederzeit einsatzbereit zu sein, müssen diese permanent geladen werden.
Der Defekt eines Akkus kann zu folgenschweren Bränden führen. Damit solche Gefahren so gering wie möglich gehalten werden, bedarf es an gezielten präventiven Maßnahmen. Bereits seit 1994 verfügt unser Feuerwehrgerätehaus über eine Brandmeldeanlage, welche im Falle einer Rauchentwicklung einen Alarm auslöst. Um den Schutz vor einem Totalverlust eines Einsatzfahrzeuges und einem massiven Schaden an der Fahrzeughalle weiter zu optimieren, haben wir jetzt auch Rauchwarnmelder in der Kabine und im Aufbau der Fahrzeuge installiert. Dadurch kann der Rauch auch bei geschlossenen Fenstern und Rollläden frühzeitig detektiert werden. Die Rauchwarnmelder sind über Funk vernetzt und an eine Basisstation angebunden. Von dort wird bei Alarm sofort eine Mitteilung an unsere Führungskräfte über Kurznachricht gesendet, um zügig weitere Schritte einzuleiten. Schon seit längerem versuchten wir diese „Sicherheitslücke“ zu schließen und konnten jetzt mit einem passenden Produkt diese Idee umsetzen.
Für weitere Informationen zur Umsetzung bitten wir Sie, eine Mail an info@feuerwehr-rodenberg.de zu schreiben.
Bei unserer Jahreshauptversammlung am gestrigen Samstag konnten wir auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Mit insgesamt 193 Einsätzen standen unsere Ehrenamtlichen erneut vor zahlreichen Herausforderungen.
Ortsbrandmeister Thomas Böhm eröffnet die Jahreshauptversammlung
Auch in diesem Jahr standen wieder einige Beförderungen an. 9 Kameradinnen und Kameraden wurden befördert, 2 wurden zu Feuerwehrmann-Anwärtern ernannt. Im unteren Bild Gemeindebrandmeister (GBM) Tobias Komossa beim Verlesen einer Beförderungsurkunde.
(von Li. Leon Reichstein, Annika Reichenauer, Christian Recthor, Frauke Blings, Timo Bartels, Damian Meisner, GBM Tobias Komossa, Constantin Isenberg, Fabienne Schmidt, Lennart Schulz, Tobias Bleich, Nils Birkhof)
Ein herzliches „DANKE“ geht an unsere Förderer – Ihre Unterstützung macht einfach mehr möglich!
Beim Freitagsdienst stand der Jahresabschluss im Fokus. Neben einem Rückblick auf das Jahr 2024 wurde vor allem ein Ausblick auf 2025 gegeben.
Insgesamt 58 aktive Mitglieder nahmen teil und blickten auf 280 Einsätze zurück, die die Schwerpunktfeuerwehr seit dem letzten Jahresabschluss 2023 bewältigt hatte.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung von Dienstabzeichen. Neu ausgebildete Gruppen- und Zugführer wurden mit ihren Helmkennzeichen offiziell ausgestattet.
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