Fortbildung „Von Profis für Profis“

Unter diesem Motto fand der vergangene Übungsdienst statt. Der Feuerwehr-Alltag ist sehr vielfältig, denn die Tage, in der nur Brände und Verkehrsunfälle im Fokus standen, sind heute viel individueller. Es kommen in den letzten Jahren immer mehr Einsätze gemeinsam mit dem Rettungsdienst zustande. Damit die Zusammenarbeit fließend funktioniert, lassen wir uns regelmäßig von unseren Kamerad*innen, die hauptberuflich in der Berufsrettung tätig sind, fortbilden. Leandra, Notfallsanitäterin und Praxisanleiterin beim DRK Rettungsdienst Schaumburg und Jens, Notfallsanitäter und Praxisanleiter auf dem Hubschrauber bei der Berufsfeuerwehr Bielefeld, hatten mehrere Stationen vorbereitet und bildeten uns in der erweiterten „Ersten Hilfe“ fort.


Auch Manni, Kamerad und Trostspender, ließ sich alles genau zeigen.


Wenn auch du Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gefunden hast, sicher im Umgang mit Notfallsituationen im Alltag, der Familie oder im Beruf werden möchtest,  dann laden wir dich herzlich ein, bei uns dabei zu sein. Der Einstieg in die Feuerwehr ist nie zu spät! Schau´ ganz unverbindlich bei uns vorbei, jeden Freitag ab 16.30h trifft sich die Jugend für 10-16 Jährige und jeden Freitag ab 19.00h die aktive Einsatzabteilung, hier nimmt man ab dem 16. Lebensjahr teil. 

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DU. WIR. FÜR ALLE. Deine Feuerwehr Rodenberg 


First Responder – Schnelle Hilfe für die Erstversorgung

Lehrvideo zur Anwendung der Rettungs-Boa. Bitte anklicken!
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Neues Löschmittel bei der Feuerwehr !

Im Fokus: Wirksame Bekämpfung von Batteriebränden

Wenn ein Lithium-Ionen-Akku anfängt zu brennen, dann kommt es auf die Wahl des richtigen Löschmittels an. Gerade bei uns an der Autobahn ist die Wahrscheinlicht eines solchen Szenarios besonders hoch.   

Wieder aufladbare Energiespeicher sind milliardenfach eingesetzte Energiequellen mit sehr hoher Energiedichte im industriellen, kommerziellen, als auch privaten Bereich. Lithium-Ionen-Akkus finden sich zum Beispiel in Kraftfahrzeugen (E-Bikes, E-Scooter, E-Motorräder, E-Autos), Hausanlagen (Solarspeicher/Stromaggregate), Laptops und Smartphones, technischen Arbeitsgeräten und vielen anderen elektrischen Kleingeräten.

Was passiert im Akku?

Lithium-Ionen-Akkus geraten meistens durch Kurzschluss in Brand. Gründe für Akkubrände können Überladung, mechanische Beschädigung durch einen Unfall oder extreme äußere Wärmeeinwirkung durch Brände sein. Gleich ob Einzelzelle oder mehrzellige Batterie – die Erhitzung der Zellen, der Druckaufbau und die explosionsartige Brandentstehung bedroht das Umfeld zu entzünden.

Die freiwerdende Energie ist punktuell sehr hoch und kann bei mehrzelligen Batterien zu einer Durchzündung benachbarter Zellen führen. Der sogenannte „Thermal – Runaway“ lässt dann die ganze Batterie zu einem Gefahrenpotential mit Temperaturen bis über 1.000 Grad Celsius werden. Ein wirkungsvolles Löschmittel, das auch eine solche Kettenreaktion der Einzelelemente der Batterie unterbinden kann, muss eine besonders hohe Löschleistung aufweisen.

Wasser allein ist von der Löschleistung unzureichend !!!

Hier kommt das Produkt F-500 EA ins Spiel. Mit mindestens 1 Prozent Zumischung zu Wasser hat es hier nach Herstellerangaben die bisher bekannte höchste Löschleistung und empfiehlt sich daher zur Anwendung bei Batteriebränden. Beim Löschen mit F-500 EA entfaltet sich eine große Kühlwirkung und es wird nachhaltig ein schnelles Wiederentzünden, der durch die hohe Reaktionsenergie der im Kurzschluss-Modus befindlichen Batterien, verringert.

Chemischer Hintergrung von F 500 EA:

Die Oberflächenspannung von Wasser wird durch den Zusatz von F-500 EA (Tensid) stark reduziert. Infolgedessen werden die Batterien intensiv benetzt und die sich entwickelnde Wärme kann gut abgeführt werden. Die Chemikalie sorgt durch mehr Verdunstungskälte für einen zusätzlichen Kühleffekt. Der Sauerstoff wird zudem verdrängt, der Löschmittelzusatz wirkt auf das Brandgut antikatalytisch und somit ist nach dem Löschen ein neues Entflammen nur schwer möglich.

F-500 EA kann ohne Spezialausrüstung eingesetzt werden. Die Zumischung zum Löschwasser kann über den üblichen Zumischer erfolgen und die Abgabe erfolgt dann über feuerwehrübliche Hohlstrahlrohre, Mehrzweckstrahlrohre, Werfer oder Löschlanzen wie z.B. dem Fognail- Nebellöschsystem.
Zur schnellen Wasserabgabe mit F-500 EA gibt es ein speziell entwickeltes Hohlstrahlrohr der Firma AWG. Die „Turbospritze 2000 Venturi 130“ (130 Liter/min) verfügt neben einem Anschluss für einen Löschmittelbehälter (Standard: 2l) auch über einen mehrstufig verstellbaren Zumischer. Eine einfache Montage an jeden C-Schlauch sichert den schnellen Einsatz. Das Strahlrohr wurde ebenfalls beschafft und liegt auf unserem LF 20, welches bei Brandeinsätzen zuerst ausrückt.

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Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.f-500.de/

Quellen:

https://www.f-500.de/

https://www.f-500.de/produkt/wirkungsweisen.html

https://www.f-500.de/produkt/steckbrief-f-500-ea.html

https://www.f-500.de/service/news-blog/alle/feuerkrebs-bei-rettungskraeften.html

Jahresabschlussübung Technische Hilfe


Nach mehreren Wochen Stationsausbildung haben wir eine große Abschluss-Zugübung im Bereich Technische Hilfeleistung absolviert. 

Um möglichst realitätsnah zu üben, haben wir unsere Nachbarn vom DRK Rettungsdienst Schaumburg eingeladen und drei Personen zu geschminkten Unfalldarstellern gemacht. 
Angenommen waren vier beteiligte Pkw mit vier eingeklemmten Personen. Davon war eine Person unter einem PKW eingeklemmt und wurde aus einem der beteiligten PKW herausgeschleudert. Des Weiteren waren drei Personen in einem Van schwer eingeklemmt. 
Auch die Profis wollen sich stetig verbessern und so gab es erfahrene Übungsbeobachter, die uns nach der Übung konstruktiv auf mögliche alternative Handlungsweisen aufmerksam machten.
Erstmals haben wir auch einen sogenannten „Safety Officer“ (Sicherheitsbeauftragter) eingesetzt, der uns während der Übung genau beobachtet hat und im Anschluss auf Gefahren an der Einsatzstelle aufmerksam gemacht hat. 

Workshop Kettenrettung

Vergangenes Wochenende fand am Feuerwehrhaus Rodenberg eine Fortbildung zum Thema Seilwinde und dem Einsatz von sogenannten Anschlagsketten statt.

Die Kettenrettung ist eine der ältesten Methoden der technischen Hilfeleistung zur Rettung und Bergung von Menschen bei Unfällen auf der Straße und das primär bei schweren LKW-Unfällen auf der Bundesautobahn.
In Rodenberg wurden bereits seit den 1970er Jahren – noch vor Einführung des hydraulischen Rettungsgerätes bei der technischen Unfallrettung – mit dem Einsatz von Ketten eingeklemmte Personen befreit.
Durch die immer leistungsstärker werdenden Hydraulikgeräte in den 2000er Jahren und der Entwicklung von Rettungszylindern, verlor die Kettenrettung etwas an Bedeutung.
Aktuell erlebt die Variante eine Renaissance, da durch weiterentwickelte Anschlagmittel und Anschlagpunkte, die Kettenrettung einen zeitlichen Vorteil gegenüber dem Einsatz von Rettungszylindern haben kann.
Des Weiteren können, durch immer stabiler werdende Fahrzeugkarossen, die hydraulischen Rettungsgeräte an ihre Grenzen gelangen.
Mit dem Einsatz von Ketten und der Seilwinde steht der Feuerwehr weiterhin ein geeignetes „Tool“ zur Verfügung, um Patient*innen in kritischen Situationen zu helfen.

Workshop mit der Firma Paratech

Im August hatten wir die Möglichkeit im Rahmen des Seminars für Tiefbauunfälle mit pneumatischen Stützen der Firma Paratech zu arbeiten.
Darauf aufbauend fand jetzt ein Workshop mit den erweiterten Einsatzmöglichkeiten des Systems statt.
Außerdem wurde uns das „MultiForce“ Hebekissen präsentiert, ein Tool, das eine äußerst zügige und sichere Möglichkeit der Menschenrettung bittet.

Des Weiteren hat die Firma Murer die neuste Einsatzstellenbeleuchtung in LED-Technik und einen Akku-Hochdrucklüfter präsentiert.

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Presse zum Workshop Tiefbauunfälle

Workshop zum Thema Tiefbauunfall bei der Feuerwehr Rodenberg 


Der Hintergrund, warum gerade wir uns in Rodenberg mit diesem Thema beschäftigen, ist ein schwerer Arbeitsunfall in einer Baugrube im Jahr 2010, bei dem sich die Feuerwehrkamerad*innen in Lebensgefahr gebracht haben, um das Leben einer schwer verletzten Person zu retten. Im weiteren Verlauf mussten wir auch die Bergung einer weiteren Person durchführen, die leider noch am Unfallort verstorben war. 

Seit diesem prägenden Ereignis haben wir uns stetig mit dem Thema Tiefbauunfall beschäftigt. 

In Deutschland hat dieses spezielle Thema der Technischen Hilfeleistung bisher wenig Beachtung gefunden, daher gab es bis vor wenigen Jahren auch kaum entsprechendes Material oder Ausbildungsgrundlagen. Erst mit dem Einsetzen des Baubooms in Deutschland und dem Bekanntwerden von Tiefbauunfällen in der überregionalen Presse nahm man sich dem Thema an.

Vorreiter im dem Bereich Tiefbauunfall ist die Firma „Heavy Rescue Germany“ (HRG), die ein Konzept aus den USA nach Deutschland transportiert hat. Mit dem es möglich ist, je nach Lage am Einsatzort, einen zügigen und vor allem sicheren Zugang in eine Grube zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit HRG konnten wir in den letzten zwei Jahren ergänzendes Material beschaffen und durften am 23. & 24. August 2019 zwei Ausbilder bei uns zu einem Workshop „Tiefbauunfall“ begrüßen. Dies war das erste mal, dass das Team von Heavy Rescue Germany im Bereich Mittel- und Norddeutschland einen Workshop dieser Art veranstaltet hat.

Um einen möglichst großen Personenkreis zu erreichen haben wir Abordnungen von Feuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg, aller Schwerpunktfeuerwehren des Landkreises Schaumburg, die Kreisfeuerwehr Führung Schaumburg, den Rettungsdienst Schaumburg, das THW aus Stadthagen und befreundete Feuerwehren aus dem Auetal und der Stadt Barsinghausen zu uns eingeladen.

Wir möchten die „Retter“ sensibilisieren sich auf solche Lagen vorzubereiten und an ihren Eigenschutz zu denken, denn man kann sich bei solchen Ereignissen in größte Gefahr begeben. 

Das Material kann ab sofort über unsere Leistelle in Stadthagen angefordert werden.

Weitere Informationen zum Material und der Ausbildung finden Sie unter Ansprechpartner/Fachgruppen/Tiefbauunfall.

Bei Fragen zum Thema können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen. 

Wir möchten uns herzlich bei unseren Sponsoren, der Firma Howind aus Hülsede, die uns beim Fertigen der Rettungstafeln unterstützt hat und bei der Firma Stelling, die uns ergänzendes Rüstholz gespendet hat, bedanken.

Aktionstag TH PKW mit dem DRK Rettungsdienst

Ausbildungsabteilung des DRK Rettungsdienstes Schaumburg veranstaltet zusammen mit der Feuerwehr Rodenberg einen Aktionstag der Rettung von Verletzten aus verunfallten PKW

In Deutschland passieren täglich ca. 800 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. 

Es ist also nicht die Frage ob es passiert, sondern leider wann… 

Um für so viele Schadenslagen wie möglich vorbereitet zu sein, ist die realitätsnahe Ausbildung unerlässlich. Dafür ist das Zusammenwirken der beteiligten Organisationen vor Ort ein elementarer Baustein.

Die Idee gemeinsam mit dem DRK Rettungsdienst und der Feuerwehr eine Übung durchzuführen ist nicht neu. Einen intensiv vorbereiteten Aktionstag der genau auf die Lehrinhalte der Ausbildung zum Notfallsanitäter zugeschnitten ist und die neuesten Leitlinien im Traumamanagement bei der Patientenversorgung berücksichtigt, hat es so noch nicht gegeben. 

Notfallsanitäter proben den Ernstfall

In einem Theorieteil wurden die Auszubildenden in den Grundsätzen der Feuerwehr bei der Technischen Hilfeleistung geschult, über die Führungsstruktur der Feuerwehr informiert und die Raumordnung an Einsatzstellen erklärt.  Den Teilnehmern der Feuerwehr wurde die Arbeitsweise des Rettungsdienstes erläutert.

Im darauf folgenden Praxisteil wurden gleich mehrere Übungsszenarien nacheinander abgearbeitet.

Die für den erfolgreichen Ablauf eines Rettungseinsatzes besonders wichtige Kommunikation zwischen den Beteiligten Einsatzkräften und den Patienten wurde intensiv trainiert.

Des Weiteren stand der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät und anderen Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung im Mittelpunkt. Die angehenden Notfallsanitäter lernten zusätzlich, welche Möglichkeiten ihnen auch ohne Feuerwehr zur Verfügung stehen, um einen Zugang zum Patienten in einem verunfallten PKW zu erhalten.

Als besonderes Highlight unterstützte der DLRG Ortsverband Rolfshagen die Organisatoren, der mit der Fachgruppe der realistischen Unfalldarstellung vor Ort war und täuschend echt verunfallte Patienten mimte.

Durch die intensive Vorbereitung der Praxisanleiter des DRK Rettungsdienstes, und die Anwesenheit sogenannter Schauspielpatienten, können sich die Übungsteilnehmer an die physischen und psychischen Belastungen in solchen Stresssituationen langsam gewöhnen.

Durch solche Übungen sollen die Einsatzkräfte wertvolle Erfahrungen sammeln und auf den anspruchsvollen Alltag im Beruf und im Ehrenamt vorbereitet werden. 

Alle Teilnehmer zogen ein positives Fazit und der Tag endete mit dem Wunsch, diese Lehrveranstaltung zu einer festen Einrichtung in der Ausbildung der Notfallsanitäter im Landkreis Schaumburg werden zu lassen.

Wir möchten uns nochmal herzlich beim ortsansässigen Abschleppdienst Görnhardt bedanken, welcher uns regelmäßig mit Fahrzeugen, welche wir für Übungszwecke benutzen können, versorgt.

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