Selbstschutz

Hochwasserschutz

Hierbei ist als erstes zu erwähnen, dass der Hochwasserschutz primär Aufgabe des Hauseigentümers sowie des Mieters ist. Deshalb empfehlen wir jedem, der in einem hochwassergefährdeten Gebiet (Masch, Struckbreite, Sportplatz, St. Annen, Suntalstraße West südlicher Bereich) wohnt, sich selbst mit entsprechenden Tauchpumpen auszustatten. Die Freiwillige Feuerwehr Rodenberg besitzt nur eine sehr begrenzte Anzahl an Tauchpumpen und setzt diese zuerst bei extremen Gefährdungen ein.
Das heißt, dass die Feuerwehr dann zu alarmieren ist, wenn der Schutz von Möbeln und anderen Wertgegenständen, als auch des Lebens geboten ist. Es ist aber zu beachten, dass die Feuerwehr mit den ihr zur Verfügung stehenden Tauch- und Fahrzeugpumpen nur bis zu einer Tiefe von ca 8cm abpumpen kann.
Bei akuter Hochwassergefahr besteht für jeden Betroffenen die Möglichkeit, beim Bauhof in Lauenau Sandsäcke sowie entsprechendes Füllmaterial kostenlos zu erhalten. Weiterhin können kleinere, undichte Stellen im Mauerwerk mit Bauschaum oder anderem Dichtmaterial versiegelt werden. Besonders empfehlenswert ist es, elektrische Geräte die sich im Keller befinden, auf einen erhöhten Sockel zu stellen.

Brandschutz

Hierbei ist besonders zu beachten, dass 80% der Wohnungsbrände mit Todesfolge nachts passieren. Daher ist es sehr empfehlenswert in jedem Raum so genannte Rauchmelder zu installieren. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass batteriebetriebene Rauchmelder benutzt werden. Diese sind im Fachhandel kostengünstig zu erwerben. Hier ein schöner Link zu Rauchmeldern:
Falls es trotzdem zu einem Brand kommen sollte, ist ein funktionierender Feuerlöscher unabdingbar. Deshalb raten wir jedem Haushalt einen TÜV geprüften und regelmäßig gewarteten Feuerlöscher zu haben.
Nicht nur nachts, sondern auch in der Weihnachtszeit, wenn in vielen Haushalten Kerzen aufgestellt sind, besteht erhöhte Brandgefahr. Lassen sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen, und achten sie auch auf Kinder die in der Nähe von Kerzen spielen. Auch von Kerzen an Tannenbäumen ist abzuraten.

Verhalten im Notfall

1. Bewahren sie Ruhe
2. benachrichtigen sie andere Mitbewohner
3. Gefahrenbereich verlassen
4. setzen Sie einen Notruf ab
– Wer meldet sich
– Was ist passiert
– Wo ist es passiert
– Wie viele Verletzte
– Welche Arten von Verletzungen
– Warten auf Rückfragen der Einsatzleitzentrale
5. Weisen Sie die Rettungskräfte wenn möglich ein.

Elektrische Geräte

Bei elektrischen Geräten sollte darauf geachtet werden, dass wenn sie nicht in Benutzung sind, diese grundsätzlich ganz ausgeschaltet und nicht nur auf STAND-BY geschaltet werden, da hierdurch die Gefahr von Elektrobränden verringert wird. Besonders bei alten Fernsehgeräten besteht erhöhte Implosionsgefahr. Auf Beschädigungen an Elektrokabeln ist ebenfalls zu achten.